Ausbildung 4.0

tl_files/content/Fotogalerie/Sonstige Bilder/Ausbildung40.jpgDie gesamte Arbeitswelt steht in einem großen Wandel. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ wird der Umbruch - wenn auch etwas plakativ - sogar als vierte industrielle Revolution beschrieben, der die Arbeitswelt durchzieht. Wie die Wirklichkeit in der Arbeitswelt am Ende dieses Prozesses aussieht, wird in vielen Szenarien beschrieben, die teilweise aber auch recht konträr sind. Konsens besteht in allen Szenarien jedoch darüber, dass hochqualifizierte Fachkräfte benötigt werden, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Und folgerichtig besteht Einigkeit darüber, dass im Kontext von Industrie 4.0 dem Thema „Qualifikation“ eine elementare Bedeutung zukommt. Hier sind insbesondere auch klein- und mittelständische Unternehmen gefordert, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Parallel zu den Veränderungen in den Prozessen, ändert sich damit auch die Rolle des Facharbeiters. In einer voll digitalisierten und vernetzten Produktion wird er Prozesse und Systeme steuern und optimieren, muss mehr als bisher (technische) Kommunikationsaufgaben wahrnehmen, mit flexiblen und hochautomatisierten Systemen umgehen, Service- und Instandhaltungsaufgaben ausführen und wird nicht zuletzt permanent gefordert sein, bei neuen Herausforderungen und Aufgaben selbstständig und erfolgreich zu agieren. Diese Kompetenzen müssen schon in der Ausbildung vermittelt werden, damit die Auszubildenden sich innerhalb kurzer Zeit das Know-how eines digital vernetzten Arbeitsplatzes aneignen können.

Mit dem ihren Projekten führt die Nachwuchsstiftung Maschinenbau jungen Menschen an die Veränderungen im Sinne der Industrie 4.0 heran.