1. Regionaler Berufswettbewerb: Die Suche nach den Besten

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Vom 19. bis zum 21. Oktober fand der erste regionale Berufswettbewerb in OWL für die Kategorien CNC-Drehen und CNC-Fräsen statt.

Insgesamt stellten sich Teilnehmer im Alter von 18 bis 22 Jahren - alle derzeit Auszubildende in den Berufen Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker im 2. bis 4. Lehrjahr - aus 11 klein- und mittelständischen Unternehmen bei der FARE in Rheda-Wiedenbrück den herausfordernden Wettbewerbsaufgaben.

Beginnend mit einem 5-tägigen Training in der DMG MORI Academy bereiteten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auf den Wettbewerb vor und machten sich mit Werkzeugen, Maschinen und der Programmierung vertraut.

Neben allgemeinen Berufskenntnissen mussten die Teilnehmenden fit sein im Erstellen von lauffähigen CNC-Fräs- bzw. Drehprogrammen (anhand vorgegebener Fertigungszeichnungen). Für alle kam es darauf an, die Bearbeitungswerkzeuge festzulegen und auszumessen, die Maschinen einzurichten und dann die Werkstücke herzustellen. Im Anschluss wurde die Qualität der Ergebnisse durch eine Fachjury bewertet.

Hohe Konzentrationsfähigkeit, genaues Arbeiten und auch Spaß an der Herausforderung waren für einen Sieg unerlässlich.

Ziel des Berufswettbewerbes ist es, unter hohem Zeit- und Qualitätsdruck, gemeinsam mit Gleichgesinnten fachliche Fähigkeiten, Kreativität und Findigkeit zu messen. Die Teilnahme am Berufswettbewerbe bietet eine gute Gelegenheit, einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen, Gleichgesinnte zu treffen, kennenzulernen und sich mit ihnen über das eigene Berufsfeld auszutauschen.
Dabei können die Auszubildenden in angenehmer Atmosphäre neues berufliches Wissen erarbeiten, aber auch vorhandenes Wissen vertiefen.

Denn künftig benötigt der Maschinenbau mehr denn je hoch qualifizierte Fachkräfte, die gut ausgebildet die modernen Werkzeugmaschinen in der Praxis bedienen können. „Vielen jungen Leuten ist aber gar nicht bewusst, wie anspruchsvoll und zukunftsfähig die technischen Berufe sind. Den erfolgreichen Nachwuchstalenten stehen in Zeiten von Fachkräftemangel viele Türen offen“, betont Peter Bole, Leiter der VDW-Nachwuchsstiftung.

Aber nicht nur die Teilnehmer profitieren von dem Wettbewerb. Ebenso zielt so ein Wettbewerb darauf ab, die Attraktivität, Bedeutung und die Qualität der dualen Ausbildung in Deutschland nachhaltig zu steigern.

Gewinner des 1. Regionalen Berufswettbewerbes

Michelle Brokmann, die 18jährige Werkzeugmechanikerin aus Lage, die bei der Gestamp Umformtechnik GmbH in Bielefeld arbeitet, gewann in der Kategorie Drehen.

Der 20 Jahre alte Dominik Wehmer aus Gütersloh, der seine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bei der Ottemeier Werkzeug- und Maschinentechnik GmbH in Verl absolviert, wurde als Bester in der Kategorie Fräsen gekürt.

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