13.09.2016 | HGS Singen und GS Ravensburg erhalten Zertifikat

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v.l.: Herr Bole (Leiter VDW-Nachwuchsstiftung), Herr Fehrenbach (Schulleiter HGS Singen), Herr Schneider (stellv. Schulleiter GS Ravensburg), Herr Haberbosch (GS Ravensburg), Herr Jung (GS Ravensburg), Herr Preg (GS Ravensburg), Herr Laber (HGS Singen), Herr Bölli (HGS Singen), Herr Noppenberger (HGS Singen), Herr Lohr (HGS Singen), Herr Lorenz (Abteilungsleiter Berufliche Bildung am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport)


Am 13.09.2016 haben auf der Sonderschau Jugend im Rahmen der AMB 2016 in Stuttgart zwei berufliche Schulen aufgrund ihrer vorbildlichen Konzepte und Strukturen im Bereich der rechnergestützten Fertigung die Zertifikate überreicht bekommen. Sowohl die Hohentwiel-Gewerbeschule Singen als auch die Gewerbliche Schule Ravensburg überzeugten das Auditteam durch ihr pädagogisches Konzept, dem fachlichen und didaktischen Know-how der Lehrkräfte, einer beispielhaften Lernortkooperation und der Ausstattung in den Laboren und Werkstätten.

Die Schul- und Abteilungsleiter beider Schulen, Lehrkräfte, die bei der Zertifizierung besonders mitgewirkt hatten sowie Schülerinnen und Schüler ließen sich die Übergabe der Zertifikate auf der Bühne der Sonderschau Jugend durch Herrn Lorenz, Abteilungsleiter Berufliche Bildung am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und Herrn Bole, Leiter der VDW-Nachwuchsstiftung nicht entgehen.

Sowohl Herr Lorenz als auch Herr Bole unterstrichen in ihren Grußworten, dass die Zertifikate hervorragende Aushängeschilder für die Schulen darstellen und die besondere Güte der Ausbildung im Bereich der rechnergestützten Fertigung belegen. Denn noch bevor das Auditteam – bestehend aus Auditoren der VDW-Nachwuchsstiftung und Fachberatern der Regierungspräsidien Baden Württembergs – die Ausstattung einer Schule in Augenschein nimmt und sich in einem strukturierten Gespräch die konkrete Umsetzung der o.g. Kriterien erläutern lässt, bekommt jede Schule die Möglichkeit, sich vorzustellen. Neben dieser Eigenpräsentation weist auch die für die Zertifizierung zu erstellende Dokumentation das Qualitätsniveau einer Schule transparent und nachvollziehbar nach. Damit hat eine erfolgreiche Zertifizierung neben der ohnehin positiven Außenwirkungen auch eine nicht zu unterschätzende und nachhaltige Innenwirkung.

Herr Lorenz und Herr Bole dankten den anwesenden Lehrkräften beider Schulen, die mit viel Engagement und Motivation die Zertifizierung zum Erfolg führten und hoben hervor, dass für die Lehrkräfte beider Schulen die Zertifikate eine verdiente Bestätigung, gleichzeitig aber auch ein weiterer Ansporn für ihre Arbeit seien. Denn trotz der herausragenden Umsetzung eines ganzheitlichen, handlungs- und prozessorientierten Unterrichts, besteht immer noch Entwick-lungspotential. Herr Bole brachte es mit den Worten auf den Punkt: „Wer aufhört besser werden zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.“

Abgerundet wurde die Übergabe der Zertifikate mit einem geführten Rundgang auf dem Stand der Sonderschau Jugend. Während der Messetage sollen hier Schülerinnen und Schüler für den Maschinenbau und die vielfältigen Berufsmöglichketen begeistert, Multiplikatoren in der beruflichen Bildung an aktuelle Technologien unter dem Schlagwort „Ausbildung 4.0“ herange-führt und zu sämtlichen Fragestellung bezüglich der Attraktivitäts- und Qualitätssteigerung im dualen System umfassend beraten werden.

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